Die Qualitätsmerkmale bei Zweithaar sind die Art der Verarbeitung (der Aufbau bzw. Unterbau):

Perücken und Toupets gibt es in unzähligen Verarbeitungsausführungen, von sehr robust gearbeitet bis sehr fein und transparent. Entscheidend bei der Wahl der Verarbeitung ist das Trageverhalten der Betroffenen und die Wunschfrisur. Wenn das Haar gerne aus der Stirn getragen wird, ist für die Natürlichkeit am Ansatzbereich eine so genannte Lacefront und anschließendes Feinmonogewebe unumgänglich. Diese Verarbeitung macht es möglich, dass optisch gesehen die Haare direkt aus der Kopfhaut wachsen. Bei voluminösen Ponyfrisuren wiederum kann auf ein robustes Modell zurückgegriffen werden – vorausgesetzt, die Kopfhaut ist relativ unempfindlich. Daher werden zuerst die Frisurenvorstellungen und die Gewohnheiten besprochen, um ein entsprechendes Modell auszusuchen.

Tressenperücke

Einfacher Monturenaufbau

  • dies ist die preiswerteste und einfachste Produktionsart
  • die Herstellung erfolgt maschinell
  • bei fehlendem Eigenhaar oder empfindlicher Kopfhaut kann es zu Juckreiz führen

 

 

 

Mindestversorgung Monofilament

Mono-Tresse

  • Oberkopf mit hautähnlichem Gewebe, lässt die Kopfhaut atmen und durchscheinen
  • gut frisierbar, auch mit Scheitel zu tragen

 

 

 

Mono -Top

handgeknüpft

  • feine, hautverträgliche Perückenmontur
  • zeitintensives Produktionsverfahren
  • bei empfindlicher Kopfhaut zu empfehlen